Was bedeutet Ionisierung bei Trinkwasser?
Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Bei der Aufbereitung von Leitungswasser durch moderne Filtersysteme und Mineralmedien geht es primär darum, unerwünschte Inhaltsstoffe wie Chlor oder Kalk zu reduzieren und die geschmacklichen Eigenschaften des Wassers zu veredeln. Bei der Ionisierung wird durch die Zugabe alkalischer Mineralien (wie Magnesium und Calcium) oder durch Elektrolyse der pH-Wert des Wassers leicht in den basischen Bereich angehoben.
Unterschiede zwischen herkömmlichem Leitungswasser und basisch aufbereitetem Wasser
Leitungswasser unterliegt in Deutschland strengen Kontrollen, enthält jedoch je nach Region unterschiedliche Mengen an Kalk und Desinfektionsrückständen (wie Chlor). Die Aufbereitung verändert physikalisch-chemische Parameter des Wassers:
| Eigenschaft | Unbehandeltes Leitungswasser | Gefiltertes & Basisches Wasser |
|---|---|---|
| pH-Wert: | Meist neutral (ca. pH 7,0 bis 7,5) | Leicht basisch (ca. pH 8,5 bis 9,4) |
| Chlor & Geruchsstoffe: | Kann je nach Aufbereitung spürbar sein | Durch Aktivkohle weitgehend reduziert |
| Geschmacksprofil: | Oft hart/mineralisch prägnant | Spürbar weich und mild im Abgang |
Warum gefiltertes Wasser besser schmeckt
Viele Menschen empfinden aufbereitetes, basisches Wasser als besonders mild und angenehm zu trinken. Durch die Reduktion von Kalk und Geschmacksstörstoffen entfaltet es auch bei der Zubereitung von Heißgetränken wie Tee und Kaffee sein volles Aroma – ohne störende Film- oder Randschichten in Tasse und Kanne.
• Die Behandlung von Trinkwasser durch Haushaltsfilter dient der geschmacklichen Veredelung, der Enthärtung sowie der Anhebung des pH-Werts.
• Aussagen über sogenannte „Clusterstrukturen“, „hexagonales Wasser“ oder zelluläre Entgiftungswirkungen entsprechen nicht dem gesicherten naturwissenschaftlichen Erkenntnisstand.
• Wasserfilter und Ionisierer sind Haushaltsgeräte und keine Medizinprodukte. Sie dienen nicht der Verhütung, Diagnose oder Behandlung von Krankheiten.